Die IVF Behandlung in der Schweiz - in Zahlen

Ergebnisse

Laut dem Bundesamt für Statistik (» BFS) wurden im Jahre 2013 insgesamt 6180 Frauen behandelt. Gut 36% dieser Frauen wurden schwanger und ¾ der Schwangerschaften konnten zu Ende geführt werden. In der Folge kamen 1891 Babys dank dieser IVF-Behandlungen zur Welt. 

Trend

Seit 2002 hat sich die Zahl der dank einer IVF-Therapie geborenen Kinder gut verdoppelt – von 910 im Jahr 2002 auf 1891 Babys im 2013. Während im Jahr 2002 noch 3467 Frauen eine IVF-Behandlung durchgeführt haben, waren es im 2014 – laut den letzten Zahlen des BFS - bereits 6267. Der Anstieg der IVF-Behandlungen war zu Beginn des neuen Jahrtausends besonders ausgeprägt. Seit 2010 hat er sich bei etwa 6000 Patientinnen pro Jahr eingependelt. Dies zeigt, dass sich die IVF-Behandlung auch in der Schweiz erfolgreich etablieren konnte.

Spezialisierte Zentren

Auf der Website der Schweizerischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin   (»​ SGRM) sind 27 Zentren (Stand 11/2015) aufgeführt, welche sich auf die IVF-Therapie spezialisiert haben. Jährlich wird durch das FIVNAT-Register und das Bundesamt für Statistik (BFS) eine detaillierte Auswertung (siehe auch Medienmitteilung) der von diesen Zentren durchgeführten Behandlungen publiziert.

DIE IN-VITRO-FERTILISATION

Die In-Vitro-Fertilisation (IVF) bietet all denjenigen Paaren eine Chance, welche sich ihrem Kinderwunsch nicht mit anderen Behandlungsmethoden erfüllen können. IVF bedeutet, dass die Befruchtung (Fertilisation) der Eizelle ausserhalb des Körpers, d.h. in einem Glasgefäss (in vitro, im Glas), stattfindet. 2013 lag die Schwangerschaftserfolgsquote pro IVF-Zyklus im Durchschnitt bei etwa 20 %. Dies entspricht auch der natürlichen Konzeptionsrate bei einem gesunden Paar. 

 

 

 

 

 

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