Viele Faktoren nehmen Einfluss auf die Fruchtbarkeit (Fertilität). Und Unfruchtbarkeit (Infertilität) ist in vielen Fällen behandelbar.

Einflussfaktoren

Das Alter spielt eine wichtige Rolle. Mit dem Alter sinkt die Fruchtbarkeit sowohl bei der Frau wie beim Mann.

Die Chance für eine gesunde, junge Frau schwanger zu werden liegt auch unter optimalen Bedingungen bei nur 20% pro Zyklus. Und sie sinkt kontinuierlich mit dem Älterwerden. Auf 5% mit 40 Jahren.

Deshalb ist es wichtig, dass Sie möglichst rasch reagieren und sich ärztliche Unterstützung holen, wenn sich Probleme abzeichnen.

Fruchtbarkeitstörung

Die WHO (World Health Organization) spricht von einer Fruchtbarkeitsstörung (Infertilität), wenn trotz regelmässigem Geschlechtsverkehr die Schwangerschaft nicht innerhalb eines Jahres eintritt oder diese nicht zu Ende geführt werden kann.

Haben Sie sich für ein Kind entschieden und tritt die Schwangerschaft nicht innert 12 Monaten ein, sollten Sie rasch reagieren. Wenn Sie als Frau älter als 35 Jahre sind, sollten Sie bereits nach 6 Monaten ärztlichen Rat einholen.

Therapie ist möglich

Fruchtbarkeitsprobleme sind in vielen Fällen behandelbar! Und diese können sowohl die Frau wie den Mann betreffen. Dies gilt es genau abzuklären.

Und: Eines von 6 Paaren ist von einer Fruchtbarkeitsstörung betroffen!

Der unerfüllte Kinderwunsch bedeutet auch eine grosse emotionale Belastung. Für Sie persönlich, für Ihre Beziehung und auch Ihr Umfeld. Deshalb ist Unterstützung wichtig.

 

Diese Plattform soll Ihnen nützliche Informationen und eine Hilfestellung zu den Themen Fruchtbarkeit, Ursachen von Fruchtbarkeitsstörungen und mögliche Therapieoptionen bieten.

Der unerfüllte Kinderwunsch – eine emotionale Achterbahn

Für Paare mit Kinderwunsch führen Fruchtbarkeitsstörungen häufig zu einer grossen emotionalen Belastung. Jeder einzelne Direktbetroffene durchlebt während des gesamten Verlaufs eine Vielfalt unterschiedlicher Gefühle. Positive Gefühle wie Vorfreude und Hoffnung wechseln sich ab mit schwierigen Phasen, in denen auch Schuldgefühle, Gefühle der Unzulänglichkeit oder sogar Minderwertigkeit auftreten können. Schlimmstenfalls bis hin zu Depressionen. Diese emotionale Achterbahnfahrt wirkt sich auf Dauer auch auf die Beziehung und auf das gesamte Umfeld aus.

Die Häufigkeit von Fruchtbarkeitsstörungen, die Schwierigkeiten, diese frühzeitig zu erkennen, zu behandeln und die grosse damit einhergehende körperliche und emotionale Belastung verdienen auch im Rahmen des öffentlichen Gesundheitswesens besondere Beachtung.

 

 

 

 

 

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